Geduld

Geduld ist momentan nicht unbedingt meine große Stärke. Ich wäre nur zu gerne schon mit der Korrektur durch und ich merke, wie sich dieses „Nicht loslassen können“ schon wieder anschleicht. Dieses verzetteln in der Korrektur, bei dem man immer unsicherer wird, ob man nicht doch noch mal überarbeitet oder etwas übersehen hat.

Im Grunde kenne ich das noch von Lukrezias erster Veröffentlichung. Damals habe ich 6 Monate gefeilt, bis ich endlich loslassen konnte. Und es scheint schon wieder loszugehen.

Zudem würde ich nur zu gerne am zweiten Teil weiterschreiben, aber der muss weiter auf Eis liegen, bis ich damit durch bin. Die ganze Geschichte hat immer so eine Eigendynamik. Man befasst sich mit der Szenerie, kommt der Sache wieder näher. Und dann möchte man auch gerne weiterkommen. Aber das muss leider noch ein wenig warten.

Wie sieht es also mit Teil 2 aus? An und für sich nicht schlecht. 27 Kapitel sind fertig und Lukrezia steckt mitten in ihren Abenteuern in Mondiènne, hat die ersten Katastrophen hinter sich und ist mal wieder in Hosen unterwegs.

Das zweite Buch verläuft anders als das erste. Es ist vielleicht ein wenig ruhiger und nachdenklicher. Lukrezias Leben hat sich schließlich komplett verändert und sie muss damit klarkommen, dass sie keine Kurtisane mehr ist. Und da ist noch Andrea Lucas großes Geheimnis, dem sie gerade auf die Spur kommt. Die Dinge in Terrano sind nicht ganz und gar so, wie man es allgemein annimmt. Es ist durchaus auch für mich selbst spannend, diese neuen Facetten zu entdecken.

Ein Anfang

Ja, endlich ist es geschafft und diese Seite nimmt Gestalt an. Noch ist alles ein bisschen leer, aber das wird sich mit der Zeit hoffentlich ändern. Passenderweise gehören die Rechte an Lukrezia seit gestern wieder mir allein und das war ein guter Grund, hier endlich mal ordentlich zu wirbeln und das Grundgerüst aufzubauen.

Schaun wir mal, wie’s weitergeht.

An der Korrektur-Front mache ich gerade nur sehr langsame Fortschritte. Ich bin mit Kapitel 27 fertig geworden, habe aber das dunkle Gefühl, unbedingt noch Mal über die vorherigen Kapitel gehen zu müssen, bis alles passt. Aber besser so, als am Ende Unsinn zu veröffentlichen.